Leben bis Männer

Von Thomas Brussig (Schweizer Erstaufführung)

Ein Fussballplatz irgendwo in der ostdeutschen Provinz. Der ehemalige Juniorentrainer von «Tatkraft Börde» betritt das Feld. Als ein Verlierer der Wende suchte er in seiner Funktion als Stratege am Rand die Welt zu deuten...
 
«Leben bis Männer» ist das witzige, bissige und gleichzeitig liebevolle Portrait eines Wendeverlierers und Fussballbesessenen, die Geschichte einer bizarren Männerfreundschaft und eine Hommage an den «König Fussball».
CH-Erstaufführung:
 
Regie
Hannes Leo Meier
Spiel
Ernst C. Sigrist
Bühne/Kostüme
Marcella Maichle
Geräusche/Musik
Christian Kuntner
Licht
Andy Giger
Produktionsleitung
Martha Brem
Aufführungsrechte
Henschel Verlag Berlin
 
 
Tournee-Version:
 
Regie
Stephan Roppel
Spiel
Ernst C. Sigrist
Produktionsleitung
Kurt Scheidegger, go-Production

Koproduktion SZENART Aarau, Theater Tuchlaube und Theater an der Winkelwiese Zürich

Spieldaten

Fr. 28. April 2004, 20.30 Uhr Premiere
Theater Tuchlaube, Aarau
 
Fr. 21. April Premiere Kurzfassung
Theater Ticino, Wädenswil
Mi. 17. Mai, 20.30 Uhr
Do. 18. Mai, 20.30 Uhr
Fr. 19. Mai, 20.30 Uhr
Sa. 20. Mai, 20.30 Uhr
Theater Winkelwiese, Zürich

Kontakt für Gastspiele: GO Theaterproduktionen, Kurt Scheidegger, Tel. 044/251 46 93

Tickets

Bei den jeweiligen Veranstaltern zu reservieren
 

Rahmenprogramm

1 «Faszination Fussball»

Helden zwischen Gewinnen, Verlieren und Versagen.
Freitag, 30. April 2004, Theater Tuchlaube, Aarau
Mit
Sven Christ (FC Aarau)
 
Werner Edelmann (Präsident FC Basel)
 
Raimondo Ponte (Trainer)
 
Hans Zbinden (Pädagoge)
 
Bea Zuberbühler (Partnerin von Zubi)
 
Fussballfan (weiblich)
Leitung/Moderation
Markus Fricker

2 Lange Nacht des Fussballs

Samstag, 1. Mai 2004, Theater Tuchlaube, Aarau

Presse

Aargauer Zeitung, 30. April 2004

«Vom zwergenhaften Daseine mit König Fussball»
von Roland Erne
 
Wer sich als «Julus Cäser der Seitenlinie» begreift, hält mit seiner Meinung nicht zurück...
 
...Sein Wirken als feste Grösse der (Jung-)Mannschaft von «Tatkraft Börde» hat in Brussigs Ich-Erzähler Einsichten zuhauf reifen lassen. Der geschiedene Ziehvater folgsamer Kicker klärt uns auf über Frauen und Ausländer, seine Partei und Parteinahme, fatale Flolgen der Evolution...
 
...«ich übrigens brülle nicht. es sieht aus wie Brüllen, aber in Wirklichkeit ist es Denken, sehr leidenschaftliches Denken.»...
 
...Sein Pensum auf einem putzigen Kunstrasen-Fünfeck ist nicht bewegungsintensiv, aber von bilanzierender und (auch ohne Platzregen) reinigender Konsequenz. Nach dieser Schweizer Erstaufführung weiss man hinreichend Bescheid: «Fussball ist alles.»